So wird aus deiner Positionierung endlich eine klare Botschaft
In diesem Artikel geht es um das Thema Positionierung. Oder besser gesagt: Positionierung schärfen + klar kommunizieren.
Und zwar mit dem StoryBrand-Framework von Donald Miller - das Buch dazu ist gerade in der 2. Auflage erschienen: Building a StoryBrand 2.0: Clarify Your Message So Customers Will Listen (Affiliate-Link).
Wir nutzen das StoryBrand-Framework inzwischen in vielen unserer Website-Projekte. Die Idee dahinter ist super genial und schnell zu verstehen:
Du formulierst deine Positionierung als Geschichte mit 7 Schritten: Der Held der Geschichte ist dabei dein Kunde, den du als Guide vom Problem zur Lösung führst.
Warum funktioniert das so gut?
Weil dein Angebot mit einer klaren, kundenfokussierten Story sofort verstanden wird - und im Gedächtnis bleibt.
Das Wichtigste auf einen Blick
Die größte Herausforderung vieler Websites ist eine wirklich klare Positionierung und einfache Kommunikation des Angebots. Das StoryBrand-Framework von Donald Miller ist eine Methode, die dir dabei hilft, dein Angebot klarer und kundenorientierter zu kommunizieren.
Die Grundidee: Du formulierst deine Positionierung als Geschichte mit 7 Schritten. Der Held der Geschichte ist dabei dein Kunde, den du als Guide vom Problem zur Lösung führst.
StoryBrand eignet sich besonders für deine Website, aber auch für deine gesamte Kommunikation mit deinen Kunden.
KI-Tools wie ChatGPT können bei der Formulierung unterstützen, der Input sollte aber von dir alleine kommen, um gute Ergebnisse zu erzielen.
Klare Botschaften sorgen dafür, dass deine Besucher schneller verstehen, was du anbietest.
Inhaltsverzeichnis:
Was is das StoryBrand-Framework?
Die 7 (bzw. 8) Schritte
Das StoryBrand-Framework besteht aus 7 Schritten:
Ein Charakter (der Kunde) → Dein Kunde ist der Held, nicht du.
hat ein Problem → Extern (greifbar), intern (Gefühlsebene) und philosophisch (übergeordnet).
und trifft auf einen Guide (dich!). → Du zeigst Empathie und Autorität.
Der Guide gibt ihm einen Plan → Ein klarer, einfacher Weg.
und fordert ihn zum Handeln auf. → direkter und indirekter Call-To-Action.
Der Held erlebt Erfolg → Vision des besseren Lebens.
und vermeidet Misserfolg. → Was, wenn sich nichts ändert?
Das Ergebnis davon ist eine Transformation des Helden/Kunden (teilweise wird das auch als "8. Schritt" bezeichnet).
Das Ergebnis
Wenn du deine persönliche StoryBrand-Story einmal formuliert hast, kannst du sie überall dort einfließen lassen, wo du kommunizierst. Im Kundengespräch, in deinem Newsletter, auf Social Media - und natürlich auf deiner Website!
Also zum Beispiel:
Startseite: Klare Aussage, wem du hilfst und wobei
Angebotsseiten: Problem → Lösung → konkreter Plan
Über-mich-Seite: Du als Guide (nicht als Held)
Call-to-Actions: Klare nächste Schritte („Jetzt Termin buchen“)
Oder es kann sich auch anbieten, dass du alle Schritte und die Transformation direkt auf die Startseite packst.
Beispiel gefällig? Beim Website-Relaunch von Conny Hattula (corneliahattula.com), haben wir gemeinsam mit ihr unter anderem mit StoryBrand-Prinzipien gearbeitet. Wenn du das Framework kennst, wirst du Elemente davon vermutlich schnell wiedererkennen. 🙂
Und es funktioniert! Denn wenn deine Besucher verstehen, was du machst und wie sie loslegen können, steigt die Wahrscheinlichkeit, dass diejenigen, für die dein Angebot relevant ist, sich bei dir melden oder kaufen.
So nutzt du das StoryBrand-Framework
Du fragst dich jetzt vielleicht "Klingt super, wie kann ich loslegen?"
Dann kann ich dir natürlich das Buch von Donald Miller (Affiliate-Link) nur empfehlen. Hier findest du zu jedem Schritt weitere Infos und Fragen, die du beantworten kannst, um deine StoryBrand-Story zu schreiben. In unseren Kundenprojekten arbeiten wir auch mit diesem ausführlichen Ansatz.
Schritt für Schritt: So legst du los
Du kannst aber auch ohne Buch oder externen Support loslegen und jetzt sofort deine erste StoryBrand-Story formulieren! ChatGPT & Co. können dir bei der Struktur und Formulierung super helfen. Am besten funktioniert es, wenn du die Fragen erstmal mit deinen eigenen Worten beantwortest (das ist sogar ziemlich wichtig, der Input muss von dir kommen!) und du dann erst im zweiten Schritt bei der Ausformulierung mit KI arbeitest.
Diese Fragen helfen dir dabei:
Wer ist dein Kunde (der Held)? Wen willst du konkret erreichen?
Welches Problem hat er? Welche greifbaren / inneren / übergeordneten Probleme hat er?
Warum bist du der richtige Guide? Wieso kann genau du ihm helfen (Erfahrungen, Kompetenzen, etc.)?
Welchen Plan gibst du ihm? Wie läuft die Zusammenarbeit mit dir ab (in 3-4 einfachen Schritten)?
Was soll er konkret tun? Was ist der nächste Schritt (z. B. "Termin buchen")?
Wie sieht das Ergebnis aus? Was verändert sich durch eine Zusammenarbeit mit dir?
Was sind die Folgen von Inaktivität? Was passiert, wenn er nichts verändert?
Welche Transformation erlebt dein Kunde?
👉 Und zum Schluss kannst du noch alles in einen One-Liner (der auch aus mehreren Sätzen bestehen darf) bringen: „Ich helfe [Zielgruppe] dabei, [Problem] zu lösen, damit sie [Ergebnis erreichen].“
Nicht verzweifeln, wenn es nicht auf Anhieb perfekt wird
Auf den ersten Blick sieht das erstmal ziemlich easy aus. In der Praxis ist es das aber oft gar nicht. Hier nicht verzweifeln! Mach weiter, bis es passt. Die Fragen zwingen dich, bei deiner Positionierung und deinem Angebot 100% klar zu sein. Das kann richtig anstrengend sein - aber es hilft! 🙂
Und ganz wichtig: Es geht nicht darum, eine komplizierte Story und einen langen verschachtelten One-Liner zu bekommen.
Das Ziel ist eine möglichst einfache Formulierung mit den Worten, die du selbst und deine Kunden nutzen. 💪
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